Infos zu den Live Earth Konzerten die am 07/07/2007 in London, New York und weiteren Städten stattfanden, findet Ihr auf der extra Seite "Live Earth"

Live Earth DVDs Blu Ray und CDs gibts HIER

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Dies ist eine inoffizielle Live 8 Webseite!

THIS IS AN UNOFFICIAL LIVE 8 FAN WEB PAGE!

Live 8 war ein weltumspannendes Rockkonzert unter dem Motto „Make Poverty History“ (Macht Armut zur Vergangenheit), das am 2. Juli 2005 gleichzeitig an zehn Orten der G8-Mitgliedstaaten sowie in Südafrika stattfand. Am 6. Juli 2005 fand zudem ein elftes Live 8-Konzert in Edinburgh statt. Die Konzerte wurden von Bob Geldof und Bono, dem Sänger der Band U2, initiiert und organisiert.

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Infos zu den einzelnen Live 8 Konzerten:

London:

Das Hauptkonzert von Live 8 mit 200.000 Besuchern fand im Hyde Park in London (England) statt. Es begann um 14:00 Uhr und dauerte mit Umbaupausen und Zugaben bis kurz nach Mitternacht, zweieinhalb Stunden länger als geplant. Die Eintrittskarten wurden für 2,50 Pfund als "Lospreis" paarweise in einer SMS-Lotterie vergeben.

Pink Floyd stand in London zum ersten Mal seit 24 Jahren wieder gemeinsam mit Roger Waters auf der Bühne und spielten die Titel Speak to me/Breathe/Breathe Reprise, Money, Wish You Were Here und Comfortably Numb.

Berlin:

Das Konzert an der Berliner Siegessäule begann um 14:00 Uhr und sollte um 20:00 Uhr enden, dauerte dann aber bis 00:30 Uhr. Wie in London kam es zu mehrstündigen Verspätungen einiger Auftritte. Es kamen rund 200.000 Besucher, die sich auf der Straße des 17. Juni zusammendrängten. Viele konnten das Geschehen auf der Bühne nur über eine der acht zusätzlich aufgestellten Großbild-Leinwände verfolgen.

Auch das deutsche Live 8 wurde von vielen Prominenten unterstützt, darunter Barbara Becker, Klaus Uwe Benneter, Björn Böhning, Nina Hoss, Bischof Wolfgang Huber, Cherno Jobatey, Alexandra Maria Lara, Stan Laurent, Nova Meierhenrich, Désirée Nosbusch, Alexandra Neldel, Tim Robbins, Claudia Roth, Alexander von Schaumburg-Lippe, Claudia Schiffer, Erzbischof Kardinal Georg Sterzinsky, Jürgen Trittin, Heidemarie Wieczorek-Zeul und Wim Wenders.

Philadelphia:

Das Konzert am Museum of Art in Philadelphia dauerte von 12:00 bis 19:00 Uhr (Ortszeit) bzw. von 16:00 bis 22:00 Uhr (koordinierte Weltzeit). Die Besucherzahl ist unbekannt, da keine Karten verkauft wurden und die Polizei von Philadelphia keine Schätzungen vornahm. Moderatoren, die von der Bühne auf die Menge herabsahen, sprachen von einer Million Zuhörern!

Einige Künstler widmeten ihren Auftritt Luther Vandross, der am Vortag verstorben war. Der Produzent und Organisator, Russell Simmons, hatte sich dafür eingesetzt, dass mehr afroamerikanische Künstler bei diesem Konzert auftreten sollten, darunter einige Def-Poetry-Jam-Dichter. Übertragen wurde das Konzert in den USA von MTV und VH-1.

Als ein weiterer Austragungsort des Konzertes wurde ursprünglich auch die US-Hauptstadt Washington (D.C.) genannt, das US-Konzert fand dann jedoch wie bereits 1985 in Philadelphia statt.

Paris:

100.000 Zuhörer erlebten das Konzert vor dem Palais de Versailles nahe Paris, das von 15:00 bis 23:15 Uhr dauerte.

Rom:

Das Konzert fand vor rund 200.000 Besuchern im Circus Maximus in Rom statt. Anders als in Berlin hatten die Behörden dem Wunsch der Live-8-Organisatoren entsprochen und einen historischen Platz im Zentrum Roms als Konzertrahmen zur Verfügung gestellt.

Barrie/Toronto:

35.000 Besucher sahen und hörten das Konzert im Park Place von Barrie (Ontario) nahe Toronto. Es dauerte von 11:00 bis 20:00 Uhr. Bob Geldof hatte im Vorfeld den Wunsch geäußert, das Konzert in Toronto stattfinden zu lassen. Doch nach einer langen Diskussion um einen geeigneten Standort, bei dem auch eine schwimmende Bühne auf dem Ontariosee im Gespräch war, kam man zu dem Entschluss, das Konzert in das 100 Kilometer entfernte Barrie zu verlegen.

Einige Künstler wie das Duo Tegan and Sara und Burton Cummings sagten ab, meist wegen Erkrankungen. Great Big Sea verpassten fast ihren Auftritt, da der Flug von ihrem Konzertort am Vorabend in letzter Minute ausfiel. Darum konnten sie auch nicht alle ihre Instrumente einsetzen. Eröffnet wurde Live 8 Barrie von Tom Cochrane, am Ende spielte Steven Page O Canada von den Barenaked Ladies, das viele der anwesenden Künstler mitsangen.

Für Neil Young, der als letzter Künstler des kanadischen Live 8 auftrat, war es der erste Auftritt, seitdem er an einem Hirn-Aneurysma erkrankt war.

Tokio

Bereits um 5:00 Uhr (koordinierte Weltzeit) begann im Makuhari Messe Convention Center von Tokio das Erste der Live-8-Konzerte, da Japan in der frühesten Zeitzone der teilnehmenden Länder liegt. Mit 10.000 Konzertbesuchern war die Veranstaltungshalle nur halb gefüllt. Zwar konnten die Eintrittskarten in einer Verlosung gewonnen werden, die teilnehmenden Künstler waren aber nur eine Woche vor dem Konzert angekündigt worden und wurden daher weniger stark beachtet als die Auftritte in London oder Philadelphia. Das Konzert dauerte von 14:00 bis 22:00 Uhr und war damit bereits vorbei, als in den meisten anderen Städten die Konzerte erst begannen.

Johannesburg:

Das Konzert am Mary Fitzgerald Square, Newtown, einem Stadtteil von Johannesburg dauerte von 10:45 bis 17:30 Uhr (koordinierte Weltzeit). EinHöhepunkt war der Auftritt des früheren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela, der für eine Ansprache eingeladen wurde. Das Publikum begrüßte ihn mit einer fünfminütigen stehenden Ovation. Nach Angaben der Veranstalter nahmen 40.000 Besucher daran teil.

Moskau:

An diesem Konzert auf dem Roten Platz in Moskau nahmen 200.000 Besucher teil. Es dauerte von 19:00 bis 22:30 Uhr. Bis auf die Pet Shop Boys traten hier fast nur russische Künstler auf. Die Teilnahme von Moskau wurde von Geldof erst wenige Tage vorher bekanntgegeben. Nach ihrem letzten Lied (Go west) verließen die Pet Shop Boys in der Annahme, die Show sei zuende, die Bühne. Da die Zuschauer sich jedoch weigerten, zu gehen, betraten die Pet Shop Boys erneut die Bühne und spielten das Lied It's a sin ein weiteres Mal als Zugabe.

Cornwall:

Peter Gabriel initiierte dieses zusätzliche Konzert in Großbritannien im Eden Project, Cornwall (13:00 bis 23:00 Uhr Ortszeit) kurzfristig, nachdem öffentlich kritisiert worden war, dass am Live-8-Projekt kaum afrikanische Musiker beteiligt seien. Demgemäß traten außer ihm selbst und Dido hier ausschließlich afrikanische Künstler auf.

Edinburgh, 06.07.2005:

Live-8-Konzert in EdinburghAm 6. Juli 2005 fand hier im Murrayfield Stadion von Edinburgh vor rund 60.000 Zuschauern das elfte und letzte Live-8-Konzert unter dem Titel „The Final Push“ statt. Neben zahlreichen Künstlern, die auf der Bühne musizierten, wurde eine Videobotschaft von Nelson Mandela aus Südafrika abgespielt.

Viele Prominente hatten im Vorfeld dazu aufgerufen, in Edinburgh für die Erhöhung der Entwicklungshilfen durch die Teilnehmerstaaten der G8 zu demonstrieren. Bereits vier Tage vor dem Beginn des G8-Gipfels am 6. Juli 2005 forderten dort rund 100.000 Demonstranten die Staats- und Regierungschefs unter dem Motto Make Poverty History zum Kampf gegen Hunger und Armut auf.

Auch zahlreiche Prominente sind dem Aufruf The Long Walk To Justice gefolgt. Am 3. Juli 2005 brachen in Berlin rund 100 Demonstranten mit Bussen nach Edinburgh auf, die von den Fantastischen Vier und Regisseur Ralf Schmerberg finanziert wurden. Campino von den Toten Hosen, der zusammen mit Bob Geldof und den Boomtown Rats in Edinburgh auftrat, zählte zu einer Gruppe deutscher Prominenter, die in einem von der Firma Red Bull gesponsorten Flugzeug mit Vertretern von Nichtregierungsorganisationen nach Edinburgh reisten. Mit dabei waren die Schauspielerin Anna Thalbach, der Love-Parade-Erfinder Dr. Motte, Reamonn-Sänger Rea Garvey, Barbara Becker, Komiker Elton, H-Blockx-Sänger Henning Wehland, Regisseur Ralf Schmerberg, Die Puhdys, Karat sowie DJ Tomekk. Die übrigen Mitglieder der Toten Hosen reisten auf eigene Kosten zum Konzert.

John Travolta flog mit seinem Privatjet nach Schottland.

Bob Geldof hatte sogar Papst Benedikt XVI. nach Edinburgh eingeladen, dieser nahm zwar nicht persönlich an der Demonstration teil, ließ allerdings vom schottischen Kardinal Keith O'Brian eine Botschaft verlesen, in der er folgendes forderte: „Die Völker der reichen Länder müssen dazu bereit sein, die Bürde des Schuldenerlasses der armen Länder auf sich zu nehmen.”

Komponist Guy Chambers sollte Midge Ure bei dessen Darbietung des Ultravox-Liedes Vienna am Piano begleiten, stattdessen übernahm dies, überraschender Weise, dann der britische Komiker Eddie Izzard. Bei Beverley Knights Auftritt mit Robbie Williams' Song Angels spielte Guy Chambers dann das Piano.

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